Pseudarthrose-Therapie

nicht-operative Behandlung von Knochenheilungsstörungen

In etwa 5% aller Knochenbrüche, egal ob eine Behandlung mit oder ohne Operation stattgefunden hat, kommt es zur Ausbildung einer sogenannten Pseudarthrose. Bei der Pseudarthrose handelt es sich um einen nicht verheilenden Knochen. In den seltensten Fällen geben die Patienten dabei keinerlei Beschwerden an, häufig kommt es zu anhaltenden Schmerzen unter Belastung, zT. verbunden mit einer deutlichen Immobilität.

Die Ursachen einer Pseudarthrose sind dabei der vielschichtig, am häufigsten sind die Ursachen aber zu finden bei:

  • schlechter Ruhigstellung der Fraktur (Knochenbruch)
  • einer Infektion durch zum Beispiel einen offenen Bruch
  • einer schlechten Durchblutungssituation (direkt des Knochens oder generell)
  • verschlechternde Grunderkrankungen wie zB Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • starker Gewebeverlust/-untergang im Bereich der Fraktur

In der Mehrzahl der Fälle wird beim Nachweis einer Pseudarthrose ein operatives Vorgehen gewählt. Der operative Eingriff ist noch der sogenannte "Goldstandard" in der Behandlung der Pseudarthrosen. Allerdings sind die Risiken durch den operativen Eingriff, nicht zu unterschätzen. 

 

Mit der hochenergetischen fokussierten Stoßwellentherapie (hFSWT) biete ich ihnen ein alternatives und nicht-operatives Verfahren mit guten Erfolgsquoten in  der Behandlung der Pseudarthrosen. Dabei wird durch die Stoßwelle im Bruchspalt eine Anregung der Knochenheilung indiziert, was dann wiederum eine Heilung im Knochen hervorruft.

Die Studienlage belegt eine Ausheilungsrate von knapp 75%, bei den operativen Verfahren liegt die Heilungsrate bei deutlich erhöhtem Risiko nur geringfügig höher. 

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